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Sheep Ink

Was sind schon Plakate, wenn die Landschaft für sie werben kann!




now online our company homepage
http://www.sheep-ink.com

project description
Marchegg is a small village of 3500 inhabitants near of Slovakian border. In 2002 a business park was opened. Roads were built, also pavements and a full supply on a field around 44 hectares in size. But till today no company has settled down there. They spent 12 millions of Euros into a projection of hope and jobs that didn’t arise.

Now zweintopf enters the arena and sets up a company there. The first firm in the history of the business park Marchegg. Its name:“Sheep Ink”. Its mission: ”Sheep doing eko-advertising.”

The first creation of the company is to let the sheep eat their own Sheep Ink. Logo into the grass – a slow two months job. The project starts at the 10th of July 2009 with the naming of the sheep and taking them to the business park ends up in August with a big company celebration.

Sure the company is a fake but the marketing idea would really work. The sheep are controlled by electric fences while human behavior is directed by advertisement industry. So who is controlling who?




Vorgeschichte
Im 3.500 Einwohner zählenden Ort Marchegg im Weinviertel nahe der slowakischen Grenze wurde 2002 ein Gewerbepark feierlich eröffnet. Bis heute ist er nahezu ohne Gebäude und Infrastruktur. Eine 44 ha große, 8 Millionen teure, in die Fläche projizierte Hoffnung auf Arbeitsplätze und ausländische Investoren und auf eine florierende Zukunft.

Allein in Niederösterreich gibt es 16 Gewerbeparks. Zahlreiche Flächenumwidmungen passieren ohne ein Konzept – landwirtschaftliche wird durch gewerbliche Fläche ersetzt, um dann mangels Gewerbe doch wieder landwirtschaftlich genutzt zu werden.

Wie in Marchegg. 44 ha „industriell aufgeschlossene“ Brache sind hier das Resultat der Umwidmung. Wo die Wirtschaft längst florieren sollte, mähen heute die Bauern das hohe Gras.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf findet das Künstlerduo zweintopf und gründet eine fiktive Firma, die sich während der Zeit des Viertelfestivals im Gewerbepark Marchegg niederlassen will. Die kreative Firmenidee - Grünlandbewirtschaftung nach Marketinggesichtspunkten.







Idee
Unbewusst definiert und diktiert die Werbung unseren Lebensstil. Ihrer Beeinflussung zu entkommen ist schlicht unmöglich. Wie Schafe grasen wir in Herden die Einkaufszentren ab und fressen ohne Murren jede Art von Werbung und Mode, die man uns vorlegt. Dass es alle so machen, ist oft die einzige Begründung. Die Werbung entwickelt jene graphischen Elemente, die sich in der Phantasie ihrer Kunden ablagern und mit denen sie sich „ihre Welt konstruieren.“ Damit ist Werbung nicht nur eine Sphäre der modernen Lebenswelt, sondern ihr „Schematismus“.1 Ein Schematismus der sich nicht abstreifen lässt.

Die Marketingmaschinerie hält die „Phantasie“ der Konsumenten bei Laune, dreht sich doch alles nur um die Frage, wie man die Aufmerksamkeit eines von allen Seiten abgelenkten Kunden mit Sinnesangeboten noch fesseln könnte, wie man Marken und Logos in den Gehirnen möglichst unauslöschlich einschreiben könnte. Ständig sind neue, kreative Konzepte gefragt.

Und hier kommt die fiktive Firma „Sheep Ink.“ ins Spiel.




Die Firma
Die folgende Firmenbeschreibung soll einen Einblick in das Tätigkeitsfeld von Sheep Ink. geben: Sheep Ink. versteht sich als innovatives Unternehmen im Bereich Außenwerbung, das Agrar- und Dienstleistungssektor optimal verbindet. Mit einem einfachen, bisher einzigartigen System werden ländliche Grünlandbewirtschaftungsmethoden für die Werbewirtschaft nutzbar gemacht und brachliegende oder nur wenig ertragreiche Wiesenflächen durch gezielten Einsatz von Schafen zu „selbstarbeitenden“ Werbeflächen aufgewertet. Damit bietet Sheep Ink. die optimale Werbelösung für Unternehmen, die ihre biologische und ökologische Einstellung auf ihr Werbekonzept ausweiten wollen. Auf der Suche nach neuen kreativen Werbemöglichkeiten führt an Sheep Ink. kein Weg vorbei. Sheep Ink – was sind schon Plakate, wenn die Landschaft für sie werben kann.

Was ist schon ein 24 Bogen Plakat gegen ein mehrere 1000 m2 großes Logo, das in Hanglage ein ganzes Tal erreicht oder in der Einflugschneise eines Flughafens zum Eyecatcher wird. Auch ist heute „Bio“ angesagter denn je und Nachhaltigkeit war nie so modern. Sogar von den Diskontern schallt es „Zurück zum Ursprung“. Die fiktive Firma Sheep Ink. liefert das perfekte Werbemittel für den Bioboom. Keine Regenwälder werden für Werbeplakate und Drucksorten verschwendet und keine Flüsse mit giftiger Drucker- schwärze verschmutzt. Die Werbung setzt auf rasch nachwachsende Biomasse und artgerechte Schafhaltung.

Der Konnex zum Schaf als Hauptakteur und „Mitarbeiter“ von Sheep Ink. ergibt sich über das landläufige Sprichwort „wie die Schafe“, für meist unüberlegtes menschliches Herdenverhalten, gläubiges Nachlaufen in der Masse. Bei Sheep Ink wird das Schaf zum Werbungsfresser. Schaf und Mensch werden in ihrem Verhalten gleichgesetzt: Das Schaf wird vom Elektrozaun gelenkt, der Mensch durch die Werbung.





Sheep Ink Promotion Video







Expertendiskussion zur Eröffnung der Firma















our staff (Rosi, Helga, Pauline und Gerhild) at work







>>>Bilder: New Headquarter Vienna

>>>Link:Sheep Ink Homepage

>>>Bilder: Betreuung des Projektes

>>>Bilder: Eröffnung der Firma Sheep Ink


http://www.viertelfestival-noe.at






sponsored by

http://www.weidezelt.at

Ecoplus. Wirtschaftsparks Niederösterreich






Presse:

Blog: Rebelart vom 2.März 2010
http://www.rebelart.net/diary/zweitopf-noneventeventmonument-sheep-ink/003418/

Wirtschaftsblatt, 17.12.2009, Das schwarze Schaf unter den Wirtschaftsparks[Sheep Ink - Ausstellung weisses haus]

Artmagazine, 4.12.2009, the sheep ink foundation presents: zweintopf, jung und willig

korso September 09, Coming soon...Sheep Ink

Ö1, 27.07.2009, Beitrag in der Sendung Leporello

Kurier, 15.07.2009,Artikel "Endlich Bewegung im Gewerbepark"