Bollwerk Admont
Gemeindepark Admont 2010
PMMA Stäbe 70/3/3400mm * 68, Kontrollarmbänder


zweintopf in Kooperation mit den Jugendlichen des JUZ Gesäuse – im Rahmen des Projekts „Freizeichen – Interventionen im Kontext jugendlicher Lebenswelten“

http://www.freizeichen.mur.at




Projektbeschreibung: Einst diente ein Bollwerk historischer Bauart der Durchsetzung von Zugangsbeschränkungen. Heute haben längst Security-Unternehmen und ferngesteuerte Überwachungssysteme diese „ehrlichen“ Mauern, wie sie rund um Kirche und Kloster noch das Admonter Ortsbild prägen, verdrängt. In Form eines kurzen Versatzstückes kann das „Bollwerk Admont“ niemanden abhalten und aufgrund seiner Transparenz ist es vorerst beinahe unsichtbar. Zusammengehalten wird es dabei just von jenen Elementen, die jedes Bollwerk altmodisch erscheinen lassen: Farbige Armbänder, die Altersgrenzen und Alkoholkonsumverbote in Diskotheken und bei Veranstaltungen sichtbar markieren. Für Jugendliche die virtuellen Grenzen ihrer Freizeitgestaltung.

Als Name des Disko-Kultortes in Liezen ist das „Bollwerk“ gleichzeitig Symbol für ein jugendliches Freiheitsstreben, das jeden Reibebaum, jedes Verbot, das sich in den Weg des Erwachsenwerdens stellt, nicht unkommentiert stehen lässt. Das Denkmal wird der grafischen Überarbeitung durch die Jugendlichen freigegeben und soll als Klagemauer, Wunschbaum oder Hort für abgelegte Armbänder über den Zeitraum von zwei Jahren im öffentlichen Raum immer präsenter werden.































Eröffnung




























Aufbau